Marx, Engels und Weihnachten Warum der Christbaum kein Argument gegen Marxismus ist – sondern gegen den Kapitalismus
“Die radikale Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen ...." Zitat: “Die radikale Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“ (Karl Marx) Eine kleine politische Einordnung Das Zitat
21.Februar 1848: Das Kommunistische Manifest heute: ein Text, der noch trifft – und ergänzt werden muss „Ein Gespenst geht um in Europa: das Gespenst des Kommunismus.“ Das Manifest ist eine Kampfschrift von 1848. Es will erklären, warum der Kapitalismus eine Umwälzungskraft ist, warum er Krisen produziert, warum Klassenkampf die Grundstruktur der Moderne bildet – und warum die Lohnabhängigen das Potenzial haben, diese Ordnung zu brechen. Man muss
Engelismus – kein Verrat, sondern Verschiebung der Akzente „Ein Großteil des Marxismus im 20. Jahrhundert ist eigentlich Engelismus.“ Solche Sätze des Philosophiehistorikers Giovanni Sgro‘ in einem Interview mit Sebastian Klauke im ND provozieren. Sie klingen, als sei Engels derjenige gewesen, der Marx’ Werk verfälschte, in ein System presste und so den Weg für Orthodoxie und Stalinismus bereitete. Doch
Theorie ohne Klassenkampf? Die Neue Marx-Lektüre am Scheideweg Es war der stille Triumph einer Schule, die nie vorgab, eine zu sein: Die Neue Marx-Lektüre (NML) hat in den letzten zwei Jahrzehnten das Verständnis von Karl Marx' Kritik der politischen Ökonomie geprägt wie keine andere Strömung. Ihr Fokus auf systematische Rekonstruktion, kategoriale Strenge und das Ausschlagen jeder „vulgären“
Warum Positivisten die Dialektik nicht verstehen – und warum das kein Zufall ist Immer wieder kommt in Diskussionen das gleiche Muster: Dialektik sei „metaphysisch“, „unwissenschaftlich“, ein tautologisches Spiel mit Begriffen. Ich nehme diese Einwände ernst und antworte darauf. Kritiker forderrn, dass jede wissenschaftliche Aussage falsifizierbar sein müsse, also durch ein singuläres Faktum widerlegt werden könne. Alles andere sei Metaphysik. Das klingt streng, sauber,
Denken in Bewegung - Hegel und der Marxismus Georg Wilhelm Friedrich Hegel war der große Philosoph des Prozesses. Für ihn war nichts fertig, nichts abgeschlossen. Alles bewegt sich – weil alles in sich selbst widersprüchlich ist. Aus jedem Bruch entsteht Neues. Hegel nannte das „Aufhebung“: Negation, Überwindung und Bewahrung zugleich. Berühmt ist sein Satz: „Das Wahre ist das Ganze.
Theorie ohne Klassenkampf? Die Neue Marx-Lektüre am Scheideweg Abonnieren von Sascha Schlenzig Es war der stille Triumph einer Schule, die nie vorgab, eine zu sein: Die Neue Marx-Lektüre (NML) hat in den letzten zwei Jahrzehnten das Verständnis von Karl Marx' Kritik der politischen Ökonomie geprägt wie keine andere Strömung. Ihr Fokus auf systematische Rekonstruktion, kategoriale Strenge und