„Das Stadtbild und die Angst“ – Über Klassenverhältnisse, Rassismus und die politische Funktion von Ordnung
Die „Stadtbild“-Debatte ist kein Zufall. Sie ist Symptom eines politischen Projekts: Aus sozialer Unsicherheit wird kulturelle Angst gemacht. Aus Klassenfrage wird Herkunftsfrage.
Der Bundeskanzler Friedrich Merz sagt, er spreche über „Menschen ohne Arbeit und Aufenthaltsrecht, die sich nicht an unsere Regeln halten“. Doch hinter dieser scheinbar nüchternen Beschreibung steht