Zum 125.Todestag - Nietzsche und der Marxismus – Vom Tod Gottes zum Fetisch des Kapitals
Es gibt Sätze, die wie Sprengsätze durch die Geschichte hallen. „Gott ist tot. Und wir haben ihn getötet.“ Mit diesem Ruf lässt Nietzsche den „tollen Menschen“ auf den Marktplatz treten. Es ist keine theologische Behauptung, sondern eine Diagnose: Die metaphysische Ordnung des Abendlands liegt am Boden. Wissenschaft, Aufklärung, Kapitalismus haben